Der gebürtige Berliner studierte Gesang an der Hochschule der Künste Berlin (heute UdK) bei Dietmar Hackel, Ingrid Figur und Dietrich Fischer-Dieskau. Bekannt wurde er durch den
Noacks großes Interesse gilt dem Liedgesang. Bereits vor einigen Jahren sprang er mit großem Erfolg für Thomas Quasthoff bei einem Liederabend in Lindau ein, kürzlich war er zu Gast im Schumannhaus Bonn. Gemeinsam mit Ruth Ziesak sang er Mahlers Wunderhorn-Lieder in neuer Instrumentierung im Konzerthaus Berlin sowie in Stuttgart und Basel und produzierte jüngst für den SWR verschiedene Faust-Vertonungen. Er gründete in Berlin gemeinsam mit dem Pianisten Manuel Lange die neue Konzertreihe Meisterlied im Musikinstrumenten-Museum, für die er neben eigenen Liederabenden auch bereits namhafte Gäste gewinnen konnte. Gemseinsam mit Juliane Banse und Stella Doufexis war Noack im vergangenen Sommer zu Gast bei der Schubertiade Schwarzenberg.
Im Bereich der Oper bisher konzertant oder halbszenisch tätig (z.B. Uraufführung der Kammeroper Death Knocks von Christian Jost, La Traviata bei den Herrenchiemsee-Festspielen, zahlreiche Barockopern im Rahmen verschiedener Festivals) debütierte Sebastian Noack im Juni 2009 in Donizettis Viva la Mamma an der Staatsoper Berlin. Im Januar 2010 gab er sein umjubeltes Rollendebüt als Wolfram von Eschenbach in Richard Wagners Tannhäuser an der Oper Halle unter der Leitung von Karl-Heinz Steffens. Im Januar 2011 debütierte er als Kurvenal (Tristan und Isolde) am Deutschen Nationaltheater Weimar unter Stefan Solyom. Mit dieser Partie gastierte Noack im März 2011 erstmals an der Deutschen Oper Berlin an der Seite von Peter Seiffert unter der Leitung von Donald Runnicles.
Noack lehrt als Gastprofessor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin.